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Heute geöffnet 10:00–23:00

Die Spuren des Krieges: Trauma und seine Folgen

Ein Gespräch mit Psychologin Prof. Dr. Maria Böttcher

Black and white image of two men holding each other in front of a destroyed surrounding

Bildquelle: Irpen, Ukraine 2022 © James Nachtwey Archive, Hood Museum of Art Dartmouth

In diesem Talk mit Psychologin und Psychotherapeutin Prof. Dr. Maria Böttche geht es um die psychischen Spuren, die Kriege und Konflikte bei Menschen hinterlassen. Als Expertin im Erforschen von Langzeitfolgen von Traumatisierungen, arbeitet sie seit Jahren mit Kriegsbetroffenen, Geflüchteten und deren nachfolgenden Generationenzusammen. Paloma Frau, Director of Cultural Events & Programming bei Fotografiska Berlin, moderiert das Gespräch.

Der Krieg mag enden, oder man entkommt ihm vielleicht – doch die Nachwirkungen bleiben. Im Gespräch zeigt Böttche auf, welche Langzeitfolgen aus den Traumata entstehen können und wie wir als Gesellschaft auf diese antworten sollten, um die Bedeutung mentaler Gesundheit, die Anerkennung psychischen Leids und das allgemeine Verständnis darum zu verbessern.

Der Talk findet im Zuge der Ausstellung von James Nachtwey statt, der seit Jahrzehnten Kriege und Konflikte auf der ganzen Welt dokumentiert, um auf ihre humanitären Folgen aufmerksam zu machen. Mit deinem Ticket kannst du seine Ausstellung Memoria samt allen weiteren Ausstellungen am gleichen Tag entdecken.

ÜBER DIE SPEAKERIN

Prof. Dr. Maria Böttche ist Professorin für E-Mental Health und Transkulturelle Psychologie an der Freien Universität Berlin. Zuvor war sie Co-Leiterin der wissenschaftlichen Abteilung für Trauma und Transkulturalität des Zentrums ÜBERLEBEN in Berlin (ehemals Behandlungszentrum für Folteropfer). Sie ist stellvertretende Vorsitzende der Deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologie (DeGPT) sowie Vorstandsmitglied in der European Society for Traumatic Stress Studies (ESTSS). Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen die (internet-basierte) Behandlung von Traumafolgestörungen in schwer zu erreichenden Bevölkerungsgruppen (z.B. Menschen im arabischen Sprachraum, geflüchtete Menschen) sowie die Diagnostik von Traumafolgestörungen v.a. bei Kriegs- und Folterüberlebenden. Sie ist zudem Psychologische Psychotherapeutin mit Schwerpunkt Verhaltenstherapie.

ÜBER DIE MODERATORIN

Paloma Frau ist im Fotografiska Berlin Director of Cultural Events & Programming. In dieser Position sorgt sie für außergewöhnliche Erlebnisse und schlägt die Brücke zwischen Kunst, Kultur und Community. Jahrelang hat sie als Tänzerin sowie in der Konzeption, Regie und Leitung von Show-, Video- und Eventprojekten gearbeitet und dabei Kreativität, Präzision und ein feines Gespür für Details bewiesen.