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Elizaveta Porodina

Un/Masked

Frau in einer grünen Bluse mit den Händen vor dem Gesicht.
© Elizaveta Porodina - Julia Banas, 2021

Mit der Ausstellung Un/Masked gewährt die Künstlerin Elizaveta Porodina uns den Blick hinter unsere Masken und hält uns damit den Spiegel vor. Ihre abstrakten und surrealistischen Fotografien reflektieren im Zusammenspiel von Licht, Farbe und Schatten auch ihre innere Welt.

„Meine Arbeiten sind für das Publikum ein Fenster in mein Unterbewusstsein.“
Elizaveta Porodina

Die in Moskau geborene und in München lebende Künstler kam als Jugendliche als sogenannter „jüdischer Kontingentflüchtling“ nach Deutschland. Sie fühlte sich entwurzelt und ausgeschlossen. Inspiriert von den Werken von Henri Matisse, Pierre-Auguste Renoir, Mikhail Vrubel und Pablo Picasso wurde die Malerei zu ihrem Ventil. Sie mischte starke Farben mit ausdrucksstarken Gesichtern. Diesem Stil ist sie bis heute treu geblieben. Ihre Motive entstehen nicht mehr mit dem Pinsel, sondern am Set durch sorgfältig arrangierte Kulissen und kunstvolle Beleuchtung.

In Un/Masked lädt Porodina uns ein, über die menschliche Natur nachzudenken. Als studierte klinische Psychologin, interessiert sie sich für von Emotionen geleitetes Verhalten. Ihre Kunst versteht sie als Experiment, bei dem sie sich widersprechende Dinge kombiniert. Im Zentrum stehen dabei die Menschen, die sich als eigene Universen nach Verbindung sehnen.

Mit ihren poetischen Fotografien hat Porodina entscheidend zur zeitgenössischen Fotografie beigetragen.

Bis 9. Juni 2024

Shirin Neshat

The Fury

Durch ihre atemberaubend starken Schwarz-Weiß-Fotografien und Videoarbeiten beleuchtet Shirin Neshat die Lebenswirklichkeit von sexuell ausgebeuteten weiblichen politischen Gefangenen im Iran.

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Nahaufnahme des Schritts einer Frau mit persischer Schrift und verschränkten Händen davor.

2. Feb. 2024 — 12. Mai 2024

Miles Aldridge

Virgin Mary. Supermarkets. Popcorn. Photographs 1999-2020

Der legendäre britische Fotograf Miles Aldridge hat eine lange und schillernde Karriere hingelegt, in der er den gesellschaftlichen Konventionen den Schleier gelüftet hat. Mit seinem visuellen Stil voller leuchtender Farben, aufwändigem Bühnenbild und seinem typisch britischen Witz schlägt Aldridge die Brücke zwischen hoher Kunst und Popkultur.

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Eine Frau mit einer goldenen Krone.