Shepard Fairey
Photo Synthesis

Provokant, ikonisch und gesellschaftlich engagiert: Die Ausstellung Photo Synthesis lädt dazu ein, Shepard Faireys künstlerische Entwicklung mit Fotografie als Ausgangspunkt zu entdecken.
Von den berühmten Hope-Postern bis zu den Obey-Giant-Plakaten: Shepard Fairey hat die visuelle Kultur wie kaum ein anderer geprägt. Seine Arbeiten sprengen den Rahmen klassischer Street Art und Grafik und sind zu weltweiten Symbolen für Aktivismus und gesellschaftliche Veränderung geworden. Mit über 140 Murals, zahllosen Stickern und Plakaten sowie Werken in bedeutenden Museen entwickelte er eine Bildsprache, die provoziert und gleichzeitig inspiriert.
„In der Ausstellung geht es darum, wie Fotografie meinen kreativen Prozess im Laufe meiner künstlerischen Entwicklung beeinflusst hat. Mein Illustrationsstil ist zwar meist grafisch, nicht fotografisch, doch Fotografie spielt in vielen meiner Arbeiten eine entscheidende Rolle. Für mich stehen Illustration, Fotografie, Malerei und Druckgrafik nicht isoliert nebeneinander, sondern greifen ineinander.“
Die Schau führt von seinen ersten Plakat- und Paste-up-Experimenten über Siebdrucke bis zu digitalen Collagen und einem Werkkomplex, der eigens für diese Ausstellung entstanden ist. Sie zeigt, wie Fotografie Faireys künstlerische Entwicklung mitformte. Indem sie bedeutende Werke mit neuen Arbeiten kombiniert werden, unterstreicht sie eine künstlerische Sprache, die das urbane Stadtbild immer wieder neu definiert.
„Es ist uns eine große Ehre, Shepard Fairey bei Fotografiska präsentieren zu dürfen. Er gehört zu den am meisten gefeierten, aber auch provokantesten Künstlern der Gegenwart, sein gesellschaftliches Engagement ist ungebrochen. Seine Arbeiten im öffentlichen Raum haben die Art verändert, wie Menschen über Kunst sprechen und ihre Städte wahrnehmen. Mit der Ausstellung wollen wir zeigen, wie essenziell es ist, diesen Diskurs lebendig zu halten.“
Shepard Faireys Arbeiten verändern nicht nur urbane Räume. Sie werfen auch Fragen zu Themen wie Macht, Teilhabe und Kontrolle auf.
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CREDITS
Die Ausstellung wurde kuratiert von Thomas Schäfer, Director of Exhibitions bei Fotografiska Berlin, in Zusammenarbeit mit Johan Vikner, Global Director of Exhibitions, und dem Künstler.
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